"Es ist uns ein großes Anliegen, dass Menschen mit besonderen Bedürfnissen, unsere Senioren und Menschen in einer schwierigen Lebenssituation über die Musik wertvolle Zuwendungen erfahren", sagt Musikum-Direktor Ludwig Nussbichler, Stadt Salzburg. Deshalb schwärmten zwischen 19. und 23. April SchülerInnen mit ihren LehrerInnen aus: Es wurde gemeinsam musiziert, gesungen und getanzt mit Flüchtlingen des Clearing House Aigen, mit schwerbehinderten Menschen der Diakonie, mit SeniorInnen des Bewohnerservice Gnigl und der Altenpension der Caritas Salzburg.
Am Beispiel des Flüchtlingsheimes Clearing House: Das Clearing House ist ein Kompetenzzentrum zur Erstaufnahme, Abklärung, Betreuung und Bildung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Seit 2001 gibt es diese Einrichtung, mehr als 480 Jugendliche wurden in dieser Zeit aufgenommen und betreut.
Am 22. April spielten dort die Eleven der Klassen Franz Pillinger und Johannes Gappmayr. Es gab eine gemeinsame Jazz-Session: Mit rund vierzig jungen Flüchtlingen aus Afghanistan, Somalia, aus der Mongolei, aus Gambia, Moldawien, Nigeria und anderen Ländern wurde getrommelt, geswingt und "ganz einfach ohne Worte Musik gelebt". |